Betriebs-Optimierung Lüftung

Betriebsoptimierung Lüftungsanlage (Beispiel)

Ein paar Argumente, warum Sie eine Optimierung vornehmen sollen. Eine Übersicht wie sich eine Optimierung auf den Verbrauch und die Kosten einer Lüftungsanlage auswirken kann. Nebst Kosteneinsparungen wird die Lebensdauer der mechanischen Teile erweitert und den CO2 Ausstoss reduziert, da die Energie (Strom oder Wärme) nicht verbraucht wird. Heutige Anlagen müssen mit einer Wärmerückgewinnung betrieben werden (Energiegesetz). Es sind noch frühere Anlagen installiert, die keine Wärmerückgewinnung (WRG) besitzen.

Folgende wichtige Faktoren beeinflussen die Einsparungen:

Betriebszeiten der Anlage, Wärmerückgewinnung, Luftvolumenstrom, Temperaturen

Es gilt: Je grösser die Anlage (Luftvolumen) und mehr Medien (heizen, kühlen, befeuchten, entfeuchten) vorhanden sind, desto grösser werden durch eine Optimierung die Einsparungen! 

Für alle Elektrizitäts-Grossvebraucher (>200’000 kWh) gilt

In Nichtwohnbauten ist innerhalb dreier Jahre nach Inbetriebssetzung und danach periodisch alle fünf Jahre eine Betriebsoptimierung für die Gewerke Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Sanitär, Elektro und Gebäudeautomation vorzunehmen. (Quelle EnFK, EN-142 vom 2017)

Berechnungsgrundlagen:

Luftvolumenstrom = 4’200 m3/h, Motorleistung pro Motor = 2.2 kW, Wärmerückgewinnung (WRG) = 80%, Raumtemperatur 22°C, Aussentemperatur = Durschnittswert-Tageswert SIA, Zulufttemperatur = 20°C, Energiepreis Strom 0.14 CHF/kWh, Energiepreis Wärme = 0.10 CHF/kWh, Normalbetrieb = 2-stufig (Tag 12.0 h/Nacht 6.0 h), Optimierter Betrieb = Frequenzumformer/EC-Motoren

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